Glaube

Buch: Vergib mir Natascha

“Steeb, was liest Du denn da?” fragte mein Mathelehrer missbilligend. Ich saß in der Mittagspause auf einer Bank bei der Schule und las ein Buch mit dem Titel “Vergib mir Natascha”. Der Titel kam ihm komisch vor!

Das war in den 80-er Jahren am Parler-Gymnasium in Schwäbisch Gmünd. “Vergib mir Natascha” von Sergei Kourdakov, erschienen im Felsenverlag Frankfurt/Main im Jahr 1975, handelt von verfolgten Christen in Russland. Das Buch schildert die Kindheit und Jugend von Sergei Kourdakov, einem glühenden Kommunisten und brutalen Christen-Schläger. Eine abstoßende Feier mit hohen Parteifunktionären und die Beharrlichkeit einer jungen, mehrfach schwer misshandelten Christin aus der Ukraine – Natascha – bringen sein Lebensbild ins Wanken.

Frühjahr 2015: in unserer Familien-Leserunde an den Abenden am Wochenende lasen wir das Buch gemeinsam. Die eindrücklichsten Stationen trug ich im Gebetskreis am Arbeitsplatz vor. Wir begeben uns auf eine Reise….

Das Ohr am Boden

Das Ohr am Boden

Karfreitag

Bei einem Angriff gegen einen Beamten gab es gestern abend eine schwere Verletzung. In einer nicht angemeldeten Menschenansammlung vor der Stadt griff ein Fundamentalist einen Hüter der Ordnung an.

Mehrere Zeugen berichten von Ausschreitungen jüdischer Extremisten gegen Ordnungshüter. Ein Beamter wurde schwer am Kopf verletzt. Berichte, nach denen es sich nur um eine harmlose Verletzung gehandelt habe (manche Beobachter sprachen von einer “spektakulären Heilung”), konnten noch nicht bestätigt werden. Die Versammlung wurde aufgelöst, der Rädelsführer wurde festgenommen. Die Vernehmungen dauern bis zur Stunde an.

Wer repariert das Notebook und meinen Finger?

Wer repariert das Notebook und meinen Finger?

Letzte Woche ging Angelikas Notebook kaputt. Es ist schon 5 Jahre alt. Wenn ich es einschalte, leuchtet der Hauptschalter ein paar Sekunden, das CD-Laufwerk arbeitet kurz, dann hört der Hauptschalter wieder auf zu leuchten. Es passiert – nichts!

Reformationstag – was wird da gefeiert?

Reformationstag – was wird da gefeiert?

Der 31. Oktober, Erinnerung an Martin Luthers 95 Thesen vom 31. Oktober 1517: ein Grund zum Feiern, zum Ärgern – oder lieber Süßes und Saures? In einem herausfordernden Vortrag zum Reformationstag fragte Prof. Volker Gäckle von der Internationalen Theologischen Hochschule Liebenzell: “Die Reformation vor dem 500. Geburtstag – wo sind all die Protestanten hin?” Lesen Sie meinen Beitrag bei Projekt Bibel 2.0 über die Situation der Christen in Europa und weltweit.
Von der Bibel keine Ahnung?

Von der Bibel keine Ahnung?

Eine “Hungersnot an Bibelwissen” und “biblisches Analphabetentum” – das belegen Umfragen in den Vereinigten Staaten. Lesen Sie meinen Beitrag bei Projekt Bibel 2.0 über vermutete Gründe und was das mit mir zu tun hat.
Gemeindeforum – wie ein Tag der Offenen Tür

Gemeindeforum – wie ein Tag der Offenen Tür

“Besuch von oben” gibt es auch in der evangelischen Kirche. Das ganze nennt sich “Visitation” und bedeutet, dass Verantwortliche des Kirchenbezirkes eine Ortsgemeinde besuchen.

Im Rahmen eines solchen Besuches veranstaltete die Kirchengemeinde Sersheim im Juni 2014 ein “Gemeindeforum”. Die Idee dabei: die Leute der Kirchengemeinde sprechen miteinander und mit anderen Leuten und bekommen neue Einsichten.

WordPress Plugin: The Word Widget

For web sites that use the wide-spread WordPress, I published a plugin that shows The Word in a widget: two selected Bible sayings for each day, available in over 10 languages. The plugin lets you select the Bible edition in the WordPress dashboard, gets the sayings for the selected Bible edition and the current day remotely from bible2.net and shows them in a WordPress widget area.

Buch: “Warum ich nicht mehr glaube”

In der Kinderkirche morgen haben wir die Jahreslosung aus Psalm 73 zum Thema. Dazu stieß ich auf einen Blogeintrag von Tobias Faix „Wenn Gott nicht glücklich macht. Gedanken zur Jahreslosung 2014“ (Link aktualisiert 2021-04-09). Er erwähnt eine “Dekonversionsstudie” – darin wurden ehemalige Christen befragt, warum sie sich wieder “entkehrt” haben. Er schließt: “Warum geht es bei manchen gut aus und bei manchen nicht? Der Psalm erinnert mich an das Gleichnis vom ‚Schatz im Acker’, wo der Finder alles verkauft, um den Schatz zu bekommen.

Papa, warum glaubst Du an Gott?

… so fragte unser Sohn – als Hausaufgabe, im Auftrag der Schule. Ich wollte keine vorschnelle Antwort geben und hatte erst mal keine Zeit. Aber er kam wieder. Ich merkte, es geht nicht darum, einen Bibelvers herzusagen. Es geht um mich persönlich: “warum ich an Gott glaube” – was hat mich dazu gebracht, warum bleibe ich dabei? Ich war selber überrascht, wieviele Punkte mir beim Nachdenken einfielen: an welchen “Gott” glaube ich denn?

Wer bin ich?

Das frage ich mich auch immer wieder… Mein Schöpfer weiß es! Ich kann ja mal erzählen, woher ich komme: Meine Jugend verbrachte ich auf einem Bauernhof im Schwäbischen Wald, 1km von der nächsten Ortschaft Birkenlohe, ca. 60 km östlich von Stuttgart. Mit 8 Jahren fuhr ich bei der Kartoffelernte erstmals Traktor! Im Sommer war ich bei “Haus-zu-Haus-Aktionen” dabei: wir verkauften unsere Kartoffeln in der nächstgelegenen Stadt und klingelten an den Türen… Später verdiente ich meine erste Mark mit Ferienarbeit in einem Hobelwerk.