Die Familie

Was unsere Familie prägt:

Miteinander reden

Wir reden miteinander. Auch die Meinung der Kinder zählt. Wir essen miteinander. Wir als Eltern möchten auch durch unser Zuhören Wertschätzung ausdrücken. Wir diskutieren gemeinsam über größere Anschaffungen. Beziehungen sind wertvoll und brauchen Zeit.

Liebe

Wir glauben, dass Gott uns wertschätzt und viel in unser Leben investiert. Er ist für uns kein abstrakter Begriff, sondern wir leben in einer persönlichen Beziehung zu Ihm. Das motiviert uns, füreinander da zu sein, Wertschätzung und herzliche Liebe zu üben. Jesus nahm auch Kinder ernst!

Wir wissen, dass wir als Menschen der hohen Erwartung, die Gott als unser Schöpfer an uns stellt, nicht gerecht werden können. Wir haben nicht genug zugehört, geliebt, geholfen, freundlich gehandelt… Doch es macht uns dankbar, dass Gott nicht unsere Unzulänglichkeit ansieht, sondern Seinen Sohn Jesus Christus. Auch wenn es bei uns manchen Ärger gibt, können wir uns entschuldigen, uns gegenseitig vergeben und uns versöhnen, weil wir durch Christus mit Gott versöhnt sind.

Ohne dieses Fundament der Liebe Gottes kann ich (Helmut) mir die Beziehungen in unserer Familie nicht vorstellen! Wo soll Liebe, Anteilnahme, Fürsorge und Vergebungsbereitschaft herkommen – außer von Gott, der seinem Wesen nach Liebe ist?

Lesen

Alle wollen lesen

Alle wollen lesen

Ganz hoch im Kurs steht bei uns der 4-wöchentliche Besuch in der Bücherei. Das nebenstehende Bild zeigt alle miteinander im Wohnzimmer um ein Buch (das Bild ist nicht gestellt!).

Am Wochenende verbringen wir die Abende gemeinsam im Wohnzimmer mit Vorlesen. Jeder kommt mal dran! Auch als Erstklässler (schon lange haben wir keine mehr…) lasen die Kinder einen kurzen Abschnitt. Beim Zuhören wird gebastelt, gebügelt, oder nebenher ein noch spannenderes Buch gelesen… Auf diese Zeit freuen wir uns!

Die liebste Lektüre ist immer noch Karl May: manchmal zwar langatmig, manche rohen Stellen überlesen wir schnell, aber doch unvergleichlich humorvoll, spannend, interessant – und voller guter Vorbilder: mutige, hilfsbereite, bescheidene, ehrerbietige, gottesfürchtige, aufopferungsvolle Charaktere.

Gemeinsam lesen wir auch Kinder- oder Jugendbücher, Lebensbilder von bekannten Christen wie Corrie ten Boom oder Bruder Andrew. Die Kinder lesen auch gerne Sachbücher – und jede Menge Comics!

Den kleineren Kindern lasen wir lange Zeit die Woche über aus einer Kinderbibel vor – wenn wir es abends auf die Reihe kriegten… Sowohl die “kleinere” Kinderbibel von Anne de Vries als auch das “Große Erzählbuch der Biblischen Geschichte” haben wir schon mehrfach vorgelesen (oder auch frei erzählt, wenn die Formulierungen zu sperrig sind). Auch wir Eltern waren immer wieder dankbar für den Schatz, den wir beim einfachen Vorlesen oder Erzählen der biblischen Geschichten heben durften! (Dabei fiel uns auf, wie natürlich das Erzählen in unserer Alltagssprache Schwäbisch ist, verglichen mit dem Vorlesen eines hochdeutschen Textes!)

Rad fahren

Mit dem Rad unterwegs in den Urlaub (unterm Hesselberg/Bayern)

Mit dem Rad unterwegs in den Urlaub (unterm Hesselberg/Bayern)

Es gibt viele Gelegenheiten, die wir zum Radfahren nützen: auf dem Weg…

  • … zur Schule: in den Frühjahrs- und Sommermonaten fahren die Kinder mit dem Fahrrad zur weiterführenden Schule (ein Weg ca. 7 km).
  • … zur Arbeit: einmal in der Woche fahre ich (Helmut) mit dem Fahrrad zur Arbeit (außer es regnet morgens oder ist wirklich Winter), ein Weg ca. 22 km. Dabei bekomme ich den Kopf frei! Die Ideen für Arbeit und zuhause, die mir beim Radfahren schon gekommen sind, kann ich gar nicht zählen…
  • … in den Urlaub: unvergesslich sind uns die 2-tägigen Fahrten mit den “Großen” nach Bonndorf (Südschwarzwald, ca. 210 km), Lindau (ca. 220 km) und an den Brombachsee (ca. 185km, siehe Foto – bei Wassertrüdingen).

Mattscheibe fehlt

Fernseher haben wir keinen. Wahrscheinlich haben wir deshalb mehr Zeit für andere Dinge! Hin und wieder wurde uns prophezeit, wir müssten wegen der Kinder einen Fernseher anschaffen. Aber – kurz gesagt – wir bestimmen unser Programm lieber selber.

Praktisches

Die Kinder haben ihre Aufgaben im Haushalt. Auch beim Umbau des Dachgeschosses und beim Projekt Schwarzwaldhaus haben alle mit angepackt: Bohrhammer, Bohrmaschine oder Akkuschrauber lieferten wertvolle Erfahrungen!

Computer

In Beruf, Schule und Freizeit nimmt der Computer eine bedeutende Rolle ein. Da gibt es Windows, Linux und Android, Projekt Bibel 2.0, OpenOffice.org, Spiele aus der Bücherei, Referate, Protokolle und Musik.

Gemeinschaft mit Christen

Die Gemeinschaft mit anderen Christen am Ort ist uns wertvoll: wir nehmen an Veranstaltungen teil oder arbeiten mit – im Gottesdienst (auch die Kinder sind dabei), in der Kinderkirche, in Jugendgruppen, Posaunenchor und beim Frauenfrühstück.